Die Komplexität im Rechnungswesen nimmt zu. Auch die Digitalisierung führt dazu, dass vermehrt qualifizierte Fachleute gesucht werden. Steigern Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit der Ausbildung zum/zur Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen. Dieser Lehrgang bietet Ihnen die Gelegenheit, das Wissen zu erarbeiten, um selbstständig eine Buchhaltung zu führen und das Rechnungswesen als Ganzes zu verstehen.

 

Kurzbeschrieb

 

Die Komplexität im Rechnungswesen steigt laufend. Diese Weiterbildung festigt Ihre bereits vorhandene Berufserfahrung oder ermöglicht Ihnen einen strukturierten Einstieg in die Berufswelt des Rechnungswesens. Sie erhalten solides Grundlagenwissen und darauf aufbauend vertiefte Kenntnisse in verschiedenen Fragestellungen des Rechnungswesens. Damit können Sie nach Abschluss der Weiterbildung qualifizierte Tätigkeiten eigenständig wahrnehmen und Sie schaffen sich eine solide Basis für Ihre weitere berufliche Entwicklung.

 

 

Zielgruppe

 

Einsteiger/innen, Umsteiger/-innen oder Wiedereinsteiger/-innen, die sich im Bereich Rechnungs-wesen / Treuhand etablieren möchten.

 

 

Berufsbild

 

Als Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen verfügen Sie über fundierte Kenntnisse und können diese in der Praxis selbstständig nutzen. Sie kennen neben dem Rechnungswesen die zwei wichtigen Gebiete Mehrwertsteuer und Sozialversicherungen und können dieses Wissen im Berufsalltag anwenden. Mit einer soliden Weiterbildung im Rechnungswesen verbessern Sie Ihre Chancen im Arbeitsmarkt erheblich.

 

 

Fakten & Daten

 

Zeitraum 4. April 2022 bis 25. August 2022
Dauer 40 Stunden
Durchführungsort Zanuco Treuhand AG, Neuhofstrasse 14, 8834 Schindellegi oder Online
Unterrichtszeit jeweils Donnerstag 13.00 – 17.00 Uhr

Die genauen Kursdaten werden nach Teilnahmebestätigung festgelegt.

Preis CHF 6’600.— pro Teilnehmer
Themen Finanzbuchhaltung 16 Stunden
Sozialversicherungen 8 Stunden
Mehrwertsteuer 8 Stunden
Finanzielle Führung 8 Stunden
Total 40 Stunden
Methodik Als Studierende/-r profitieren Sie davon, dass sich die Dozenten in der Praxis stetig weiterbilden und Sie somit aktualisierte Fallstudien bearbeiten können. So werden sie Ihnen das Fachwissen vielfältig vermitteln und Sie können sich auch Begleitkompetenzen aneignen. Ihr betriebswirtschaftliches Wissen wird entsprechend Ihrer Stufe motivierend gefördert. Darüber hinaus sollten Sie ein Selbststudium im Umfang von 1-2 Stunden in der Woche einplanen.
Zertifikat Bei Präsenzanteil von mindestens 80% erhalten Sie ein detailliertes Teilnamezertifikat.

 

Bei Fragen sowie für die Anmeldung zu diesem Lehrgang steht Ihnen die Studiengangsverantwortliche Sarah Zanuco gerne zur Verfügung.

 

Ausschreibung als PDF

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Frank Kafka)

 

Für den vereinfachten Austausch von Unterlagen wie auch Informationen bieten wir unseren Kunden neu eine Online-Plattform.

Mit diesem Tool kommen wir dem Ziel eines papierlosen Büros einen grossen Schritt näher. Unser Portal ist sowohl webbasiert (an einem Computer) nutzbar wie auch als responsive mobile Version (auf dem Smartphone) anwendbar.

Haben Sie Interesse an einem Login, so nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Wir freuen uns, auf einen spannenden Austausch und sind jederzeit offen für Inputs und Anregungen.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Benutzung des Webportals

 

Unternehmen erstellen zum entsprechenden Abschlussdatum (meistens per 30. Juni oder 31. Dezember) einen Jahresabschluss. Doch wieso wird das erstellt, was gilt für die Buchführung und was haben Falschangaben für Konsequenzen? Wir zeigen auf was es zu beachten gilt.

Gesetzliche Grundlagen

Buchhaltung und juristische Literatur mögen auf den ersten Blick nicht naheliegend erscheinen. Konsultiert man jedoch das Obligationenrecht und startet bei Art. 957 „Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung“ merkt man schnell, dass ein gewisses juristisches Verständnis auch in der Buchhaltung zwingend angebracht ist. In Art. 957 ist festgehalten, wer verpflichtet ist eine Buchführung und Rechnungslegung vorzunehmen:

Buchführungsgrundsätze

Hat man festgestellt, dass man zur Führung einer Buchhaltung verpflichtet ist, stellt sich als nächstes die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Im Gesetz sind hierfür sechs Grundsätze festgehalten, woran man sich zwingend zu halten hat:

  1. Vollständig und wahrheitsgetreu
  2. „Keine Buchung ohne Beleg“
  3. Klarheit
  4. Zweckmässigkeit
  5. Nachprüftbarkeit
  6. Stetigkeit

In der Praxis stellen wir fest, dass diese Angaben grundsätzlich verständlich sind. Dennoch kann die Umsetzung in den Buchhaltungsalltag eines Unternehmens Schwierigkeiten bereiten. Hierbei hilft es oftmals zu verstehen, was mögliche Konsequenzen einer „fehlerhaften“ Buchhaltung sind.

Jahresabschluss = Urkunde

Eine Jahrsrechnung, wie übrigens auch ein Lohnausweis, qualifizieren als Urkunde. Demzufolge werden falsche Angaben als Urkundenfälschung taxiert. Selbstverständlich ist bei einer allfälligen Strafverfolgung im Strafmass zu berücksichtigen ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Taten handelt. Dennoch schützt Unwissen nicht vor Strafe.

Buchhaltungssupport

Wir begleiten Sie auf dem Weg Ihre eigene Buchhaltung zu führen. Unter Einbezug einer geeigneten Software zeigen wir Ihnen, wie Sie Belege ordnungsgemäss verbuchen. Es ist jedoch unerlässlich, dass man die gesetzlichen Grundsätze einer ordnungsgemässen Buchführung kennt und daher auch versteht, wieso wir es bei gewissen Themen ganz genau nehmen.

Nutzen Sie Ihre Buchhaltung als Führungsinstrument und steuern Sie mit Hilfe der Zahlen zum Erfolg – wir begleiten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Unser Wissen für Ihren Erfolg.

Per Stichtag 30. Juni erfolgt oft die Bearbeitung der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen von Mietliegenschaften. Wir erläutern Ihnen in diesem Beitrag um was es in dieser Abrechnung geht und welche Ausgaben dem Mieter weiterverrechnet werden dürfen.

Basis = Mietvertrag

Im Mietvertrag vereinbaren Vermieter und Mieter abschliessend, welche Art von Kosten nebst der Basismiete vom Mieter bezahlt werden müssen. Dieser Anteil an den Kosten kann vollumfänglich oder aber auch nur teilweise sein. In der Heiz- und Nebenkostenabrechnung dürfen indes nur diese explizit im Mietvertrag erwähnten Zusatzkosten abgerechnet werden. Alle anderen sind mit dem Mietzins bereits abgegolten.

In der Praxis ist es so geregelt, dass der Mieter monatlich einen Akontobetrag leistet und dieser dann bei der effektiven Abrechnung in Abzug gebracht werden kann. Die Höhe dieses Akontobetrags kann von beiden Parteien individuell vereinbart werden, jedoch sollte man sich an den Richtbeträgen entsprechend der Wohnungsart (Alt- oder Neubau) und der Wohnungsgrösse orientieren. Der Abrechnungszeitpunkt für die Heiz- und Nebenkosten wird ebenfalls im Mietvertrag festgehalten und wird meistens per 30. Juni oder 31. Dezember vereinbart.

Über die Basisfakten sind sich Vermieter und Mieter dereinst bewusst und daraus ergeben sich keine Unklarheiten. Was jedoch genau Bestandteil dieser Heiz- und Nebenkostenabrechnung ist und welche Kosten dem Mieter weiterverrechnet werden können, darüber herrscht oft Verunsicherung.

Reparaturen/Unterhalt

Als erster Grundsatz ist festzuhalten, dass sowohl Reparaturen wie auch Unterhaltskosten nicht in die Nebenkostenabrechnung gehören und durch den Gegenwert des Mietzinses bereits abgegolten sind. Dem Mieter steht es zudem zu, sämtliche Kontendetails und die entsprechenden Belege einzusehen, sodass er seine Abrechnung plausibel nachvollziehen kann.

Der schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband wird häufig bezüglich Heiz- und Nebenkostenabrechnungen konsultiert und solche Abrechnungen bilden leider oftmals Anlass zu Streitigkeiten.  Aus diesem Grund hat der Verband ein Merkblatt bezüglich den zulässigen und unzulässigen Heiz- und Nebenkosten erstellt.

Wir sind zertifizierte Nutzer der Immobilensoftware ImmoTop2.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten zur Seite.

Merkblatt zulässige Heiz-/Nebenkosten

 

Der Kanton Zürich hat eine 3. Zuteilungsrunde für das Covid-19 Härtefallprogramm bewilligt.

Bitte beachten Sie die Eingabefrist: 28. Mai 2021.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.