Die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen treffen insbesondere Eltern, Personen in Quarantäne, Selbständigerwerbende (Einzelfirmen) und freischaffende Künstlerinnen und Künstler hart. Zur Abferderung der wirtschaftlichen Folgen haben diese Gruppierungen nun ebenfalls Anspruch auf eine Entschädigung des Erwerbsausfalls.

Die Ausgleichskassen haben ein entsprechendes Merkblatt erstellt, worin alle wichtigsten Neurungen und Ansprüche aufgelistet sind.

Das Antragsformular finden Sie hier:

Grundsätzlich können Sie Ihren Anspruch auf Erwerbsersatzentschädigung online berechnen.

Auf Grund der grossen Nachfrage, sind die Server der Ausgleichskassen zeitweise überlastet.


Haben Sie weitere Fragen oder benötigen Unterstützung bei der Beantragung, so stehen wir Ihnen auch in dieser herausfordernden Zeit mit all unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite.

Bleiben Sie gesund!

 

 

Vor einigen Tagen haben wir über die Steuererklärung 2019 berichtet. Es gibt jedoch auch Personen, die keine ordentliche Steuererklärung auszufüllen haben, sondern an der Quelle, dem Lohn, besteuert werden. Gerne geben wir eine kurze Übersicht.

Grundsatz Quellensteuer

Grundsätzlich sind alle ausländische Arbeitnehmende mit einer unselbständigen Erwerbstätigkeit quellensteuerpflichtig. Dies betrifft unter Umständen ebenfalls Ersatzeinkommen wie Arbeitslosengelder, Mutterschaftsentschädigungen etc. Des Weiteren unterliegen alle Einkünfte von in der Schweiz tätigen Arbeitnehmenden mit Wohnsitz im Ausland der Quellensteuer. Zu beachten sind hierbei jedoch die geltenden Doppelbesteuerungsabkommen. Eine Übersicht aller Abkommen finden Sie hier.

Ausnahmen von der Quellensteuerpflicht

Besitzt ein Ehepartner das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung C, so ist keine Quellensteuer zu bezahlen. Anstelledessen ist eine ordentliche Steuererklärung auszufüllen. Von diesem Grundsatz ausgenommen sind verheiratete internationale Wochenaufenthalter, da sie in der Schweiz nur beschränkt steuerpflichtig sind und sich der Lebensmittelpunkt im Ausland befindet.

Basisfaktor Erwerbseinkommen

Für die Berechnung des Steuerabzuges ist der effektive monatliche Bruttolohn (Lohn vor allen Abzügen) massgebend. Über die Zusammensetzung des Bruttolohnes und was allenfalls noch dazu gerechnet werden muss, verweisen wir auf die Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung.

Steuerberechnung (Tarifübersicht)

Das Erwerbseinkommen wird zu unterschiedlichen Tarifen besteuert. Diese Tarife sind abhängig von diversen Faktoren wie Zivilstand, Anzahl Kinder, Konfession etc. Die Quellensteuertarife sind kantonal unterschiedlich und können hier eingesehen werden. Sind Sie an der Quelle besteuert, so prüfen Sie von Zeit zu Zeit der von Ihrem Arbeitgeber angewandte Tarifsatz.

Tarifkorrektur (Frist bis 31. März 2020!)

Die Quellensteuertarife sind fix und werden dem Arbeitnehmer monatlich belastet. Auf der Lohnabrechnung sowie dem jährlichen Lohnausweis sind diese Abzüge gesondert auszuweisen. Hat ein Steuerpflichtiger zusätzliche Abzüge für Schuldzinsen, Weiterbildungskosten, Alimente, Säule 3a, Krankheits- und Unfallkosten etc. so kann der Tarif 1x jährlich korrigiert werden. Diese Korrektur hat mittels vorgegebenem Formular und jeweils bis zum 31. März des Folgejahres (aktuell 31. März 2020) zu erfolgen. Es kann sich durchaus lohnen, diese Prüfung vorzunehmen. Diese Frist ist gemäss Artikel 137 DBG eine Verwirkungsfrist und kann daher nicht verlängert werden.

Nachträgliche ordentliche Veranlagung

Betragen die Bruttoeinkünfte des Steuerpflichtigen in einem Kalenderjahr mehr als CHF 120’000 wird eine nachträgliche ordentliche Veranlagung für das Einkommen und Vermögen durchgeführt. Dies bedeutet, dass die steuerpflichte Person eine ordentliche Steuererklärung auszufüllen hat. Mehr Informationen zur Steuererklärung finden Sie in diesem Beitrag.

Die bereits bezahlten Quellensteuerbeträge werden mit den ordentlichen Steuern gemäss Veranlagungsverfahren zinslos angerechnet.

 

Haben Sie Fragen zur Quellensteuer oder benötigen Sie Unterstützung bei der Tarifkorrektur, so stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 


Im Beitrag verlinkte Dokumente:

 

 

Angst ist ein guter Leuchtturm, aber ein schlechter Berater (Frank Lange)

Der Corona-Virus ist zurzeit in aller Munde und bestimmt sowohl das mediale wie auch kommerzielle Leben. Ob man sich der Angst beugt oder gestärkt und mit Vernunft handelt ist sehr individuell. Dennoch können sich Fragen in Bezug auf Anstellungsverhältnisse, Lohnfortzahlung, Krankmeldungen etc. stellen.

Gerne geben wir eine kurze Übersicht der rechtlichen Situation.

 

Rechte und Pflichten des Arbeitgebers

In Artikel 328 des Obligationenrechts OR ist die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers festgehalten. Der Arbeitgeber hat zum Schutz von Leben, Gesundheit und persönlicher Integrität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes oder Haushaltes angemessen sind, soweit es mit Rücksicht auf das einzelne Arbeitsverhältnis und die Natur der Arbeitsleistung ihm billigerweise zugemutet werden kann.

Im aktuellen Kontext könnte das daher heissen, dass der Arbeitgeber für einen Arbeitnehmer, der aus einem Risikoland zurückkommt, Quarantäne anordnen kann. Dies insbesondere zum Schutz der anderen Arbeitnehmern.

 

Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers

Das Gegenstück zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ist die Sorgfalts- und Treuepflicht des Arbeitnehmers, welche in Artikel 321a des Obligationenrechts OR festgehalten ist. Der Arbeitnehmer hat die ihm übertragene Arbeit sorgfältig auszuführen und die berechtigten Interessen des Arbeitgebers in guten Treuen zu wahren. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet seinen Arbeitgeber über mögliche Risikofaktoren durch Reisen, Ansteckungen etc. zu informieren und wo möglich selber Massnahmen zum Schutz anderer zu treffen.

 

Lohnfortzahlung

Hat der Arbeitnehmer ein Risikogebiet freiwillig besucht, so hat er das Ansteckungsrisiko in Kauf genommen und muss daher auch die möglichen Sicherheitsmassnahmen tragen. Seine Arbeitsverhinderung gilt als selbstverschuldet und ihm steht während der Quarantäne-Zeit keine Lohnfortzahlung zu.

War das Besuchsland während seinem Aufenthalt jedoch noch kein Risikogebiet und sind erst später Fälle von Corona-Erkrankungen bekannt geworden, so hat der Arbeitnehmer diese Abwesenheit nicht selber zu verantworten und erhält daher eine Lohnfortzahlung. Für die Dauer der Lohnfortzahlung sind die Regelungen im Arbeitsvertrag massgebend.

Hat sich der Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen in einem Risikogebiet aufgehalten und muss nach seiner Rückkehr präventiv in Quarantäne, so ist die volle Lohnfortzahlung gewährleistet. Die Quarantäne ist eine Folge der beruflichen Tätigkeit und die präventive Schutzmassnahme geht daher zu Lasten des Arbeitgebers.

Wurde das Einzugsgebiet des Arbeitnehmers als Risikozone eingestuft und darf er/sie seinen Wohnort nicht verlassen, so ist er/sie unverschuldet an seiner Arbeitsleistung verhindert und erhält eine Lohnfortzahlung (gemäss Regelung im Arbeitsvertrag).

 

Einführung von Kurzarbeit

Entscheidet sich ein Arbeitgeber den Betrieb zu schliessen oder zu reduzieren, dann wird rechtlich von „Verzug“ gesprochen. Gemäss Artikel 324 Obligationenrecht OR ist dem Arbeitnehmer den vollen Lohn zu entrichten. Im Gegenzug kann der Arbeitgeber eine Kurzarbeitsentschädigung verlangen. Mit dieser Entschädigung können vorübergehende Beschäftigungseinbrüche ausgeglichen und Arbeitsplätze erhalten werden.

Mehr Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung finden Sie hier.

Die entsprechenden Formulare finden Sie unter diesem Link.

 

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und stehen bei ergänzenden Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

 

Es ist von grundlegender Bedeutung,

jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor. (Sir Peter Ustinov)

Ein interessanter Spruch der zu jedem Lebensjahr wie auch zu jedem Steuerjahr unglaublich gut passt. Die Steuererklärungsformulare der natürlichen Personen sind verschickt und die Fristen zur Einreichung festgesetzt. Es ist also höchste Zeit, sich mit dem Thema Steuererklärung auseinander zu setzen.


Über die gesetzlichen und auch steuerlichen Änderungen per 01.01.2020 haben wir im vergangenen Beitrag bereits berichtet.


Einreichefristen (Verlängerung vor Ablauffrist einreichen)

Kanton Zug           30. April 2020   Fristverlängerung in Zug beantragen

Kanton Schwyz     31. März 2020   Fristverlängerung in Schwyz beantragen

Kanton Zürich      31. März 2020    Fristverlängerung in Zürich beantragen

Kanton Luzern     31. März 2020    Fristverlängerung in Luzern beantragen

Kanton St. Gallen 31. März 2020   Fristverlängerung in St. Gallen beantragen

Hier finden Sie eine Übersicht der Fristen aus der ganzen Schweiz.


Tipps und Tricks

Wir freuen uns, wenn wir die Steuerrechnung unserer Kunden optimieren können.

Wussten Sie z.B., dass…

Ausgaben für Brillen, Kontaktlinsen und von der Krankenkasse nicht getragene Kosten in der Steuererklärung in Abzug gebracht werden können?

… Beteiligungen an unverteilten Erbschaften im Todesjahr des Erblassers zu deklarieren sind (sowohl das Vermögen wie auch die Schulden)?

… ausstehende Rechnungen per 31.12. (z.B. Kreditkarten) als Schuld aufgeführt werden können und sich dadurch das steuerbare Vermögen reduziert?

Das Potential an möglichen Steueroptimierungen ist gross, bedarf teilweise jedoch erweitertes Fachwissen.


Möchten Sie die Steuererklärung durch uns ausfüllen lassen,

so benötigen wir folgende Dokumente mit den entsprechenden Unterlagen:


Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Das neue Jahr 2020 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 01.01.2020 in Kraft getreten sind.

Sozialversicherungen – 1. Säule

Die Sozialversicherungsbeiträge der 1. Säule (AHV) wurden um 0.30 % erhöht. Der Arbeitnehmer trägt davon die Hälfte, also 0.15%. Prüfen Sie daher Ihre nächste Lohnabrechnung auf diese Änderung. Die restlichen Beiträge verblieben bei folgenden Werten:

 

Die Beiträge der 2. und 3. Säule blieben unverändert.

Die Details zu diesen weiteren Beiträgen finden Sie in der Übersicht der Sozialversicherungen 2020.


Dividendenbesteuerung

Haben Sie Anteile an einer AG oder GmbH, so gelten Anteile von mehr als 10% am Aktien- oder Stammkapital als qualifizierte Beteiligung. Bei dieser speziell geregelter Beteiligung gilt bei der direkten Bundessteuer neu eine Besteuerung von 70% (bisher 60%). Die Besteuerung in den Kantonen muss mind. 50% betragen, kann aber kantonal unterschiedlich geregelt werden.


Mindestlohn Hausangestellte

Für Angestellte in privaten Haushalten (mit mind. 5h pro Woche für den gleichen Arbeitgeber) gelten neu Mindestlöhne zwischen CHF 19.20 bis 21.10 / Stunde je nach Berufserfahrung.


Neues Verjährungsrecht

Im Privatrecht verfallen schuldrechtliche Forderungen. Konkret heisst das, dass ein Anspruch gegenüber einer anderen Person ein Ablaufdatum hat. Ist im Obligationenrecht (OR) nichts anderes geregelt, gilt eine Frist von 10 Jahren (OR Art. 128 Abs. 1). Seit diesem Jahr gelten nun folgende neuen Verjährungsfristen (nicht abschliessend):

Werkeigentümerhaftung   3 Jahre (bisher 1 Jahr)

Vertragsrecht 3 Jahre für Personenschäden ab Kenntnis des Schadens (bisher 10 Jahre unabhängig vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme)

Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche wegen Körperverletzung oder Tötung 20 Jahre (bisher 10 Jahre)


Umtauschfrist für alte Banknoten

Bisher mussten alte Banknoten innerhalb von 20 Jahren umgetauscht werden, andernfalls haben sie ihren Wert verloren. Diese Frist wurde abgeschafft.

Weitere Informationen zum Umtausch von Banknoten finden Sie im entsprechenden Merkblatt der Schweizerischen Nationalbank.


Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und Finanzinstitutgesetz (FINIG)

Die beiden Gesetze FIDLEG und FINIG haben den Zweck den Kunden- und Anlegerschutz zu erhöhen. Mit diesen Massnahmen soll der Finanzplatz Schweiz in seiner Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Bisher mussten sich berufsmässige Finanzintermediäre, wie z.B. Treuhänder, unabhängige Vermögensverwalter, lediglich dem Geldwäschereigesetz (GwG) unterstellen. Neu gelten für gewisse Firmen zusätzlich die beiden Gesetze FIDLEG und FINIG. Dies bedeutet, dass ein anderes Aufsichtsorgan deren Tätigkeiten kontrolliert z.B. FINMA oder eine Aufsichtsorganisation. Direkt unterstellte Finanzintermediäre nach GwG werden neu nicht mehr durch die FINMA beaufsichtigt, sondern müssen sich einer Selbstregulierungsorganisation z.B. von Treuhand Suisse anschliessen. Vermögensverwalter benötigen zudem eine Bewilligung der FINMA.


Steuern

Auslagen für energiesparende Investitionen und Rückbaukosten können Hausbesitzer neu auf drei aufeinanderfolgende Steuerperioden (direkte Bundessteuer) verteilen.

Die kantonalen Steuerprivilegien für Holdings und andere Statusgesellschaften wurden abgeschafft. Die internationalen Vergünstigungen wie z.B. die Patentbox und der erhöhte Foschungsabzug werden eingeführt. Mit diesen Massnahmen reagiert die Schweiz auf den internationalen Druck.


Gewässer Alkoholgrenze Bootfahrer

Die vor 6 Jahren eingeführte Promillegrenze für Gummibootfahrer wird aufgehoben. Weiterhin darf ein Boot nur von fahrtüchtigen Personen gesteuert werden. Der Zustand wird im Einzelfall geprüft.


Wartefrist Hochzeit

Bisher musste zwischen dem Ehevorbereitungsverfahren und der Trauung mind. 10 Tage gewartet werden. Diese Wartefrist wurde abgeschafft, sodass bei entsprechenden Voraussetzungen direkt nach dem Ehevorbereitungsverfahren geheiratet werden kann.


Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und gesundes 2020 und stehen bei ergänzenden Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende entgegen und es ist höchste Zeit, Optimierungen aus steuerlicher Sicht zu prüfen.

Unglaublich aber wahr, in weniger als 50 Tagen ist das Jahr 2019 Geschichte. Damit Einzahlungen und Auslagen noch möglichst steueroptimal getätigt werden können, ist insbesondere die Einhaltung der Bank-Zahlungsfristen Ende Jahr besonders wichtig. Frühzeitig wird Sie Ihr Bankinstitut über die individuellen Fristen zum Jahresende informieren und diese sind zwingend einzuhalten.

Möchten Sie Vorsorgezahlungen z.B. an eine 3. Säule leisten, so werden diese Zahlungen nur bis zu den von der Bank festgehaltenen Fristen übermittelt und können so je nachdem in der Steuererklärung berücksichtigt werden oder aber auch nicht.

Wenn Sie eine Liegenschaft besitzen, können Sie in Ihrer Steuererklärung jeweils einen Pauschalabzug oder die effektiven Kosten geltend machen. Eine Evaluation dieses Pauschalabzugs in Relation mit den effektiven Kosten ist am Ende bares Geld wert. Möchten Sie an Ihrer Liegenschaft seit längerer Zeit Sanierungen vornehmen oder sonstige Unterhaltsarbeiten ausführen lassen, so bieten sich die Jahresendmonate kalkulatorisch gut an. Damit die ausgeführten Arbeiten jedoch auch steueroptimal in Abzug gebracht werden können, ist es zwingend notwendig, dass der Geldfluss an die ausführenden Firmen noch im aktuellen Jahr erfolgt. Steht z.B. eine grössere Reparatur an, so lohnt sich allenfalls die Zahlung von Akontobeträgen verteilt auf das aktuelle und das neue Jahr.

Schulden ist ein heikles Thema und ein gesellschaftliches Tabu. Aus steuerlicher Sicht kann es jedoch sinnvoll sein, sich bis zu einem gewissen Grad z.B. mit einer Hypothek für eine Liegenschaft zu verschulden oder aber auch Rechnungen z.B. der Kreditkarte erst im neuen Jahr zu begleichen.

Die oben aufgeführten Steueroptimierungen sind nicht abschliessend und das Paket an weiteren möglichen Einsparungen ist gross.

Gerne beraten wir Sie persönlich, um Sie so ganz individuell beim Steuern sparen zu unterstützen.

Kennen Sie schon unsere Steuer-Checkliste?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Unsere geschäftsführende Inhaberin Sarah Zanuco war für den Unternehmer-Award 2019 nominiert.

Wir durften eine Positionierung in den Top 10 feiern und danken für alle Stimmen.

Eingabefrist für Prämienverbilligung im Kanton Schwyz: 30. September 2019

Die Krankenkassen erheben ihre Prämien ohne Rücksicht auf das Einkommen und das Vermögen. Dies kann zu einer grossen finanziellen Belastung der Versicherten führen. Hier können die kantonalen Prämienverbilligungen helfen.

Gemäss Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) müssen die Prämienverbilligungen immer direkt an die Krankenkasse ausbezahlt werden. Die Krankenkassen bringen dann die Prämienverbilligung direkt bei der Prämienrechnung in Abzug.

Der Versand der Antragsformulare für die Prämienverbilligung 2020 an die voraussichtlich bezugsberechtigten Personen im Kanton Schwyz ist erfolgt. Haben Sie kein Antragsformular erhalten, so steht dieses untenstehend online zur Verfügung. Kantonal gibt es beim Versand und der Eingabefrist Unterschiede.

Bitte beachten Sie die im Kanton Schwyz zwingende Eingabefrist am 30. September 2019. Werden Anträge nach diesem Datum eingereicht, werden diese von der zuständigen Ausgleichskasse nicht mehr bearbeitet.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Einreichung, so stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Hier können Sie Ihren provisorischen Anspruch rechnen: Online-Berechnung

Weitere Informationen zur Prämienverbilligug erhalten Sie bei der Ausgleichskasse Schwyz

 

Unternehmen erstellen zum entsprechenden Abschlussdatum (meistens per 30. Juni oder 31. Dezember) einen Jahresabschluss. Doch wieso wird das erstellt, was gilt für die Buchführung und was haben Falschangaben für Konsequenzen? Wir zeigen auf was es zu beachten gilt.

Gesetzliche Grundlagen

Buchhaltung und juristische Literatur mögen auf den ersten Blick nicht naheliegend erscheinen. Konsultiert man jedoch das Obligationenrecht und startet bei Art. 957 „Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung“ merkt man schnell, dass ein gewisses juristisches Verständnis auch in der Buchhaltung zwingend angebracht ist. In Art. 957 ist festgehalten, wer verpflichtet ist eine Buchführung und Rechnungslegung vorzunehmen:

Buchführungsgrundsätze

Hat man festgestellt, dass man zur Führung einer Buchhaltung verpflichtet ist, stellt sich als nächstes die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Im Gesetz sind hierfür sechs Grundsätze festgehalten, woran man sich zwingend zu halten hat:

  1. Vollständig und wahrheitsgetreu
  2. „Keine Buchung ohne Beleg“
  3. Klarheit
  4. Zweckmässigkeit
  5. Nachprüftbarkeit
  6. Stetigkeit

In der Praxis stellen wir fest, dass diese Angaben grundsätzlich verständlich sind. Dennoch kann die Umsetzung in den Buchhaltungsalltag eines Unternehmens Schwierigkeiten bereiten. Hierbei hilft es oftmals zu verstehen, was mögliche Konsequenzen einer „fehlerhaften“ Buchhaltung sind.

Jahresabschluss = Urkunde

Eine Jahrsrechnung, wie übrigens auch ein Lohnausweis, qualifizieren als Urkunde. Demzufolge werden falsche Angaben als Urkundenfälschung taxiert. Selbstverständlich ist bei einer allfälligen Strafverfolgung im Strafmass zu berücksichtigen ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Taten handelt. Dennoch schützt Unwissen nicht vor Strafe.

Buchhaltungssupport

Wir begleiten Sie auf dem Weg Ihre eigene Buchhaltung zu führen. Unter Einbezug einer geeigneten Software zeigen wir Ihnen, wie Sie Belege ordnungsgemäss verbuchen. Es ist jedoch unerlässlich, dass man die gesetzlichen Grundsätze einer ordnungsgemässen Buchführung kennt und daher auch versteht, wieso wir es bei gewissen Themen ganz genau nehmen.

Nutzen Sie Ihre Buchhaltung als Führungsinstrument und steuern Sie mit Hilfe der Zahlen zum Erfolg – wir begleiten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.