Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Frank Kafka)

 

Für den vereinfachten Austausch von Unterlagen wie auch Informationen bieten wir unseren Kunden neu eine Online-Plattform.

Mit diesem Tool kommen wir dem Ziel eines papierlosen Büros einen grossen Schritt näher. Unser Portal ist sowohl webbasiert (an einem Computer) nutzbar wie auch als responsive mobile Version (auf dem Smartphone) anwendbar.

Haben Sie Interesse an einem Login, so nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Wir freuen uns, auf einen spannenden Austausch und sind jederzeit offen für Inputs und Anregungen.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Benutzung des Webportals

 

Unternehmen erstellen zum entsprechenden Abschlussdatum (meistens per 30. Juni oder 31. Dezember) einen Jahresabschluss. Doch wieso wird das erstellt, was gilt für die Buchführung und was haben Falschangaben für Konsequenzen? Wir zeigen auf was es zu beachten gilt.

Gesetzliche Grundlagen

Buchhaltung und juristische Literatur mögen auf den ersten Blick nicht naheliegend erscheinen. Konsultiert man jedoch das Obligationenrecht und startet bei Art. 957 „Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung“ merkt man schnell, dass ein gewisses juristisches Verständnis auch in der Buchhaltung zwingend angebracht ist. In Art. 957 ist festgehalten, wer verpflichtet ist eine Buchführung und Rechnungslegung vorzunehmen:

Buchführungsgrundsätze

Hat man festgestellt, dass man zur Führung einer Buchhaltung verpflichtet ist, stellt sich als nächstes die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Im Gesetz sind hierfür sechs Grundsätze festgehalten, woran man sich zwingend zu halten hat:

  1. Vollständig und wahrheitsgetreu
  2. „Keine Buchung ohne Beleg“
  3. Klarheit
  4. Zweckmässigkeit
  5. Nachprüftbarkeit
  6. Stetigkeit

In der Praxis stellen wir fest, dass diese Angaben grundsätzlich verständlich sind. Dennoch kann die Umsetzung in den Buchhaltungsalltag eines Unternehmens Schwierigkeiten bereiten. Hierbei hilft es oftmals zu verstehen, was mögliche Konsequenzen einer „fehlerhaften“ Buchhaltung sind.

Jahresabschluss = Urkunde

Eine Jahrsrechnung, wie übrigens auch ein Lohnausweis, qualifizieren als Urkunde. Demzufolge werden falsche Angaben als Urkundenfälschung taxiert. Selbstverständlich ist bei einer allfälligen Strafverfolgung im Strafmass zu berücksichtigen ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Taten handelt. Dennoch schützt Unwissen nicht vor Strafe.

Buchhaltungssupport

Wir begleiten Sie auf dem Weg Ihre eigene Buchhaltung zu führen. Unter Einbezug einer geeigneten Software zeigen wir Ihnen, wie Sie Belege ordnungsgemäss verbuchen. Es ist jedoch unerlässlich, dass man die gesetzlichen Grundsätze einer ordnungsgemässen Buchführung kennt und daher auch versteht, wieso wir es bei gewissen Themen ganz genau nehmen.

Nutzen Sie Ihre Buchhaltung als Führungsinstrument und steuern Sie mit Hilfe der Zahlen zum Erfolg – wir begleiten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Unser Wissen für Ihren Erfolg.

Per Stichtag 30. Juni erfolgt oft die Bearbeitung der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen von Mietliegenschaften. Wir erläutern Ihnen in diesem Beitrag um was es in dieser Abrechnung geht und welche Ausgaben dem Mieter weiterverrechnet werden dürfen.

Basis = Mietvertrag

Im Mietvertrag vereinbaren Vermieter und Mieter abschliessend, welche Art von Kosten nebst der Basismiete vom Mieter bezahlt werden müssen. Dieser Anteil an den Kosten kann vollumfänglich oder aber auch nur teilweise sein. In der Heiz- und Nebenkostenabrechnung dürfen indes nur diese explizit im Mietvertrag erwähnten Zusatzkosten abgerechnet werden. Alle anderen sind mit dem Mietzins bereits abgegolten.

In der Praxis ist es so geregelt, dass der Mieter monatlich einen Akontobetrag leistet und dieser dann bei der effektiven Abrechnung in Abzug gebracht werden kann. Die Höhe dieses Akontobetrags kann von beiden Parteien individuell vereinbart werden, jedoch sollte man sich an den Richtbeträgen entsprechend der Wohnungsart (Alt- oder Neubau) und der Wohnungsgrösse orientieren. Der Abrechnungszeitpunkt für die Heiz- und Nebenkosten wird ebenfalls im Mietvertrag festgehalten und wird meistens per 30. Juni oder 31. Dezember vereinbart.

Über die Basisfakten sind sich Vermieter und Mieter dereinst bewusst und daraus ergeben sich keine Unklarheiten. Was jedoch genau Bestandteil dieser Heiz- und Nebenkostenabrechnung ist und welche Kosten dem Mieter weiterverrechnet werden können, darüber herrscht oft Verunsicherung.

Reparaturen/Unterhalt

Als erster Grundsatz ist festzuhalten, dass sowohl Reparaturen wie auch Unterhaltskosten nicht in die Nebenkostenabrechnung gehören und durch den Gegenwert des Mietzinses bereits abgegolten sind. Dem Mieter steht es zudem zu, sämtliche Kontendetails und die entsprechenden Belege einzusehen, sodass er seine Abrechnung plausibel nachvollziehen kann.

Der schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband wird häufig bezüglich Heiz- und Nebenkostenabrechnungen konsultiert und solche Abrechnungen bilden leider oftmals Anlass zu Streitigkeiten.  Aus diesem Grund hat der Verband ein Merkblatt bezüglich den zulässigen und unzulässigen Heiz- und Nebenkosten erstellt.

Wir sind zertifizierte Nutzer der Immobilensoftware ImmoTop2.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten zur Seite.

Merkblatt zulässige Heiz-/Nebenkosten

 

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir ab heute
     BEXIO GOLD-PARTNER
sind und zudem das Label „bevorzugter Partner“ erhalten haben.
Schön, dass wir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung überzeugen können.

Der Kanton Zürich hat eine 3. Zuteilungsrunde für das Covid-19 Härtefallprogramm bewilligt.

Bitte beachten Sie die Eingabefrist: 28. Mai 2021.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Das neue Jahr 2021 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 01.01.2021 in Kraft getreten sind.

Sozialversicherungen – 1. Säule

Die Sozialversicherungsbeiträge der 1. Säule (AHV) wurden an vielen Orten angepasst. Eine Übersicht der neuen Beiträge, Sätze etc. finden Sie untenstehend:

Sozialversicherungen – 2. und 3. Säule

Auf den Jahreswechsel 2021 wurden auch die Werte der 2. und 3. Säule angepasst:



Vaterschaftsurlaub

Seit Januar 2021 haben Väter deren Kinder nach dem 31. Dezember 2020 geboren wurden Anspruch auf einen zweiwöchigen Vaterschaftslaub. Voraussetzung ist, dass sie deren rechtlicher Vater sind oder innerhalb von 6 Monaten werden. Der Urlaub muss innert sechs Monaten nach der Geburt des Kindes bezogen werden und kann dabei flexibel wochen- oder tageweise bezogen werden. Den Arbeitgeber trifft grundsätzlich keine Lohnfortzahlungspflicht. Der Arbeitnehmer wird über den Erwerbsersatz entschädigt. Die Entschädigung entspricht dabei 80% des durchschnittlichen Erwerbseinkommens. Zur Finanzierung des Vaterschaftsurlaubs wurde der EO-Beitragssatz per 01. Januar 2021 von 0,45 auf 0,5 Prozent erhöht (siehe Sozialversicherungen 1. Säule).


Unterstützung von betreuenden Angehörigen

Mit Wirkung ab 01. Januar 2021 wurde ein neues Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung erlassen. Die Umsetzung erfolgt in zwei abgestuften Etappen. Die erste Etappe per 01. Januar 2021 regelt unter anderem die Lohnfortzahlung bei kurzen Arbeitsabwesenheiten. Um kranke oder verunfallte Familienmitglieder oder Lebenspartner betreuen zu können haben Arbeitnehmende neu Anspruch auf einen bezahlten Urlaub von höchstens drei Tagen pro Fall und maximal zehn Tagen pro Jahr.

Per 01. Juli 2021 tritt die zweite Etappe in Kraft welche der bezahlte 14-wöchige Urlaub für die Betreuung von schwer kranken oder verunfallten Kindern in Kraft setzt. Entschädigt wird dieser Urlaub ebenfalls über die Erwerbsersatzordnung (1. Säule).


Modernisierung Handelsregister

Zum neuen Jahr gab es diverse administrative Veränderungen, die wir hier nicht weiter ausführen möchten. Als Folge der Vereinfachungen werden Gebühren um rund einen Drittel gesenkt.


Quellensteuer

Bisher konnte der Arbeitgeber an seinem Sitzkanton die Quellensteuer seiner Arbeitnehmer abrechnen. Seit 01.01.2021 ist dies nicht mehr möglich. Die Erhebung der Steuer ist zwingend am Wohnsitzkanton des Arbeitnehmers.

Strassenverkehrsvorschriften

Zum neuen Jahr sind verschiedene neuen Strassenverkehrsvorschriften in Kraft getreten. Hierzu verweisen wir auf einen entsprechend Beitrag des TCS:

„Welche neuen Verkehrsregeln treten 2021 in Kraft?“


Rückerstattung Radio- und TV-Gebühren

Im Zeitraum von April 2010 bis März 2015 wurde auf den Radio- und Fernsehgebühren Mehrwertsteuer erhoben. Das Bundesgericht entschied, dass dies zu Unrecht erfolgte. In der Folge erhalten alle Privat- und Kollektivhaushalte eine pauschale Entschädigung von CHF 50. Um den Beitrag zu erhalten, muss nichts unternommen werden. Des Weiteren wurden die Gebühren auf CHF 355 reduziert (bisher CHF 365).


Rückzahlung Ergänzungsleistungen

Zum neuen Jahr sind Bestimmungen zu Ergänzungsleistungen in Kraft getreten, wonach Erben nach dem Tod eines Bezügers von Ergänzungsleistungen die Beiträge der letzten 10 Jahre zurückzahlen müssen.

Für die Änderungen im Detail verweisen wir auf den Artikel des Beobachters:

„Das ändert sich bei den EL ab 2021“


Stellenverlust ältere Mitarbeitende – Pensionskasse

Ist ein Arbeitnehmer über 58 Jahre (je nach Reglement auch 55 Jahre) und verliert seine Arbeitsstelle, kann er neu bei der bisherigen Pensionskasse unterstellt bleiben. So kann man den Anspruch auf Rentenbezug zu den gleichen Bedingungen wie die anderen Versicherten beibehalten.


Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und gesundes 2021 und stehen bei ergänzenden Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende entgegen und es ist höchste Zeit, Optimierungen aus steuerlicher Sicht zu prüfen.

Unglaublich aber wahr, in weniger als 50 Tagen ist das Jahr 2020 Geschichte. Damit Einzahlungen und Auslagen noch möglichst steueroptimal getätigt werden können, ist insbesondere die Einhaltung der Bank-Zahlungsfristen Ende Jahr besonders wichtig. Frühzeitig wird Sie Ihr Bankinstitut über die individuellen Fristen zum Jahresende informieren und diese sind zwingend einzuhalten.

Möchten Sie Vorsorgezahlungen z.B. an eine 3. Säule leisten, so werden diese Zahlungen nur bis zu den von der Bank festgehaltenen Fristen übermittelt und können so je nachdem in der Steuererklärung berücksichtigt werden oder aber auch nicht. Die maximalen Einlagemöglichkeiten finden Sie hier.

Wenn Sie eine Liegenschaft besitzen, können Sie in Ihrer Steuererklärung jeweils einen Pauschalabzug oder die effektiven Kosten geltend machen. Eine Evaluation dieses Pauschalabzugs in Relation mit den effektiven Kosten ist am Ende bares Geld wert. Möchten Sie an Ihrer Liegenschaft seit längerer Zeit Sanierungen vornehmen oder sonstige Unterhaltsarbeiten ausführen lassen, so bieten sich die Jahresendmonate kalkulatorisch gut an. Damit die ausgeführten Arbeiten jedoch auch steueroptimal in Abzug gebracht werden können, ist es zwingend notwendig, dass der Geldfluss an die ausführenden Firmen noch im aktuellen Jahr erfolgt. Steht z.B. eine grössere Reparatur an, so lohnt sich allenfalls die Zahlung von Akontobeträgen verteilt auf das aktuelle und das neue Jahr.

Schulden ist ein heikles Thema und ein gesellschaftliches Tabu. Aus steuerlicher Sicht kann es jedoch sinnvoll sein, sich bis zu einem gewissen Grad z.B. mit einer Hypothek für eine Liegenschaft zu verschulden oder aber auch Rechnungen z.B. der Kreditkarte erst im neuen Jahr zu begleichen.

Die oben aufgeführten Steueroptimierungen sind nicht abschliessend und das Paket an weiteren möglichen Einsparungen ist gross.

Gerne beraten wir Sie persönlich, um Sie so ganz individuell beim Steuern sparen zu unterstützen.

Kennen Sie schon unsere Steuer-Checkliste?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Setzt man sich mit dem Ende des eigenen Lebens oder dem einer nahestehenden Person auseinender treffen rechtliche Fakten und Emotionen aufeinander. Es ist eine Herausforderung in einem solchen Moment sachliche Entscheidungen zu treffen, die durchdacht und bestenfalls steueroptimal sind. Gerne geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Themen in Bezug auf Erbvorbezug und Schenkung.

Grundlagen Erbvorbezug

Einige Eltern möchten ihre Nachkommen zu Lebzeiten finanziell unterstützen z.B. für den Kauf von Wohneigentum. Kommt bei mehreren Kindern eines davon in den Genuss eines Erbvorbezugs, so muss man der Ausgleichungspflicht grosse Beachtung schenken.

Dies bedeutet, dass im Erbfall das begünstigte Kind, die anderen Erben mit dem erhaltenen Vorbezug auszugleichen hat. Dies kann beim Kauf einer Immobilie zu dramatischen Liquiditätsschwierigkeiten führen und schlechtestenfalls den Verkauf der Immobilie bedeuten. Möchte der Erblasser verhindern, dass das eine Kind gegenüber den anderen ausgleichungspflichtig wird, so kann er eine ausdrückliche Erklärung abgeben, worauf der Erbvorbezug nicht an das Erbe angerechnet werden soll. Der Vorbezug mit dieser Erklärung darf die Pflichtteile der übrigen Erben jedoch nicht verletzen.

Für einen Erbvorbezug braucht es theoreisch keinen Vertrag. Einzig bei der Übertragung von Liegenschaften ist ein vom Notar öffentlich beurkundetes Dokument zwingend. Damit dennoch ein Nachweis vorhanden ist, empfehlen wir alle Vereinbarungen schriftlich festzuhalten.

 

Grundlagen Schenkung

Juristisch formuliert ist eine Schenkung eine „lebzeitige unentgeltliche Zuwendung eines Vermögenswertes“ an Nachkommen oder Dritte und wird im Erbfall nicht ausgleichungspflichtig taxiert. Der Grat zwischen Erbvorbezug und Schenkung ist insbesondere bei Nachkommen schmal und kann zu unerwünschten Unstimmigkeiten führen. Oftmals wird eine „vermeintliche“ Schenkung als Erbvorbezug betrachtet, sofern weitere Erben benachteiligt würden.

 

Steuern auf Erbvorbezug und Schenkung

Grundsätzlich unterliegen Zuwendungen der Erbschafts-/Schenkungssteuer und sie sind vom Empfänger zu deklarieren und zu bezahlen. Massgebend für die Besteuerung ist der Wohnsitzkanton des Schenkers bzw. des Erblassers mit Ausnahme bei Grundstücken (Ort der Liegenschaft). In den meisten Kantonen sind Zuwendungen an Ehepartner und Nachkommen steuerbefreit. Wann die Zuwendung an den Konkubinats- bzw. Lebenspartner steuerbefreit taxiert wird, ist kantonal sehr unterschiedlich und an Bedingungen geknüpft.

Hier finden Sie eine Übersicht der Besteuerung von Erbvorbezügen und Schenkungen.

 

Sind mehrere Parteien involviert, so empfehlen wir klärende Gespräche und ein schriftliches Festhalten der getroffenen Vereinbarungen. Bösen Überraschungen und unschönen Streitigkeiten kann man so zumindest teilweise vorbeugen.

Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite.