Das Jahr 2018 neigt sich langsam dem Ende entgegen und es ist höchste Zeit, Optimierungen aus steuerlicher Sicht zu prüfen.

Unglaublich aber wahr, in weniger als 25 Tagen ist das Jahr 2018 Geschichte. Damit Einzahlungen und Auslagen noch möglichst steueroptimal getätigt werden können, ist insbesondere die Einhaltung der Bank-Zahlungsfristen Ende Jahr besonders wichtig. Frühzeitig wird Sie Ihr Bankinstitut über die individuellen Fristen zum Jahresende informieren und diese sind zwingend einzuhalten.

Möchten Sie Vorsorgezahlungen z.B. an eine 3. Säule leisten, so werden diese Zahlungen nur bis zu den von der Bank festgehaltenen Fristen übermittelt und können so je nachdem in der Steuererklärung berücksichtigt werden oder aber auch nicht.

Wenn Sie eine Liegenschaft besitzen, können Sie in Ihrer Steuererklärung jeweils einen Pauschalabzug oder die effektiven Kosten geltend machen. Eine Evaluation dieses Pauschalabzugs in Relation mit den effektiven Kosten ist am Ende bares Geld wert. Möchten Sie an Ihrer Liegenschaft seit längerer Zeit Sanierungen vornehmen oder sonstige Unterhaltsarbeiten ausführen lassen, so bieten sich die Jahresendmonate kalkulatorisch gut an. Damit die ausgeführten Arbeiten jedoch auch steueroptimal in Abzug gebracht werden können, ist es zwingend notwendig, dass der Geldfluss an die ausführenden Firmen noch im aktuellen Jahr erfolgt. Steht z.B. eine grössere Reparatur an, so lohnt sich allenfalls die Zahlung von Akontobeträgen verteilt auf das aktuelle und das neue Jahr.

Schulden ist ein heikles Thema und ein gesellschaftliches Tabu. Aus steuerlicher Sicht kann es jedoch sinnvoll sein, sich bis zu einem gewissen Grad z.B. mit einer Hypothek für eine Liegenschaft zu verschulden oder aber auch Rechnungen z.B. der Kreditkarte erst im neuen Jahr zu begleichen.

Die oben aufgeführten Steueroptimierungen sind nicht abschliessend und das Paket an weiteren möglichen Einsparungen ist gross.

Gerne beraten wir Sie persönlich um Sie so ganz individuell beim Steuern sparen zu unterstützen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Das stete und erfreuliche Wachstum unseres Unternehmens braucht Platz.

Per 29. November 2018 beziehen wir neue und grössere Büroräumlichkeiten an der Neuhofstrasse 14 in 8834 Schindellegi. Die Wahl des Standorts Schindellegi ist eine klare Weichenstellung für die Zukunft und verbindet unsere regionalen Tätigkeiten im Raum Zug und Zürichsee optimal.

Unter Einbezug unserer Partnerfirma Concept Zanuco (www.zanuco.com) entstehen moderne und ansprechende Büroräumlichkeiten, bei welchem Zahlen und Fakten wie auch die Menschen dahinter ihren Raum erhalten. Nicht nur die Kunden, sondern auch unsere Mitarbeiter sollen sich in der neuen Arbeitsumgebung wohl fühlen.

Wir sind überzeugt, dass diese Philosophie den Einsatz zum Wohle unserer Kunden weiter bestärkt und unserem Anspruch eines innovativen und dennoch persönlichen Treuhand-Unternehmens gerecht wird.

Ein Umzug benötigt trotz bester Vorbereitung Zeit. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir von Donnerstag, 29. November 2018 bis und mit Freitag, 30. November 2018 nur eingeschränkt erreichbar sind. Wir freuen uns, Sie ab Montag, 03. Dezember 2018 in unseren neuen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.

Besuchen Sie uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, so erreichen Sie unser Büro ab Bahnhof Schindellegi in 3 Geh-Minuten, Parkplätze finden Sie an mehreren Orten: direkt vor dem Haus, in der Tiefgarage oder auf dem grossen Parkplatz „Neuhof“.

Unser Wissen für Ihren Erfolg.

Im Herbst erfolgt oft die Bearbeitung der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen von Mietliegenschaften. Wir erläutern Ihnen in diesem Beitrag um was es in dieser Abrechnung geht und welche Ausgaben dem Mieter weiterverrechnet werden dürfen.

Basis = Mietvertrag

Im Mietvertrag vereinbaren Vermieter und Mieter abschliessend, welche Art von Kosten nebst der Basismiete vom Mieter bezahlt werden müssen. Dieser Anteil an den Kosten kann vollumfänglich oder aber auch nur teilweise sein. In der Heiz- und Nebenkostenabrechnung dürfen indes nur diese explizit im Mietvertrag erwähnten Zusatzkosten abgerechnet werden. Alle anderen sind mit dem Mietzins bereits abgegolten.

In der Praxis ist es so geregelt, dass der Mieter monatlich einen Akontobetrag leistet und dieser dann bei der effektiven Abrechnung in Abzug gebracht werden kann. Die Höhe dieses Akontobetrags kann von beiden Parteien individuell vereinbart werden, jedoch sollte man sich an den Richtbeträgen entsprechend der Wohnungsart (Alt- oder Neubau) und der Wohnungsgrösse orientieren. Der Abrechnungszeitpunkt für die Heiz- und Nebenkosten wird ebenfalls im Mietvertrag festgehalten und wird meistens per 30. Juni oder 31. Dezember vereinbart.

Über die Basisfakten sind sich Vermieter und Mieter dereinst bewusst und daraus ergeben sich keine Unklarheiten. Was jedoch genau Bestandteil dieser Heiz- und Nebenkostenabrechnung ist und welche Kosten dem Mieter weiterverrechnet werden können, darüber herrscht oft Verunsicherung.

Reparaturen/Unterhalt

Als erster Grundsatz ist festzuhalten, dass sowohl Reparaturen wie auch Unterhaltskosten nicht in die Nebenkostenabrechnung gehören und durch den Gegenwert des Mietzinses bereits abgegolten sind. Dem Mieter steht es zudem zu, sämtliche Kontendetails und die entsprechenden Belege einzusehen, sodass er seine Abrechnung plausibel nachvollziehen kann.

Der schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband wird häufig bezüglich Heiz- und Nebenkostenabrechnungen konsultiert und solche Abrechnungen bilden leider oftmals Anlass zu Streitigkeiten.  Aus diesem Grund hat der Verband ein Merkblatt bezüglich den zulässigen und unzulässigen Heiz- und Nebenkosten erstellt.

Gerne stellen wir Ihnen dieses Merkblatt hier zur Verfügung und stehen Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten jederzeit gerne zur Seite.

Merkblatt zulässige Heiz-/Nebenkosten

„Das einzig Beständige ist der Wandel“    Heraklit

In diesem Sinne erstrahlt unsere Homepage in neuem Glanz. Kundenorientiert, vertrauenswürdig und professionell – so präsentieren wir uns nach dem Relaunch nun auch online.

Mit der komplett neu gestalteten Website bieten wir unseren Kunden einen überarbeiteten frischen Zugang zu unserem Unternehmen und unseren Dienstleistungen. Mit nur wenigen Navigationsschritten erhalten Sie einen Einblick zu unserem Treuhandunternehmen – bedienungsfreundlich auch über alle mobilen Endgeräte. Sie können sich schnell und einfach über uns und unsere Dienstleistungen informieren. Sie haben viele Möglichkeiten mit uns in Kontakt und Dialog zu treten sei es via Telefon, E-Mail, Kontaktformular oder via Chat-Funktion.

Über jegliche Rückmeldungen und Inputs freuen wir uns.

Treuhand Service, Steuerberatung & online Steuererklärung in Zug - Zanuco

Veröffentlicht am 11.06.2018
Der Lauf des Lebens macht auch vor der Steuererklärung nicht halt. Wir erklären, was im Todesfall aus Steuersicht zu tun ist und wer wann wie handeln sollte.

Wenn jemand stirbt ist die Trauer gross und die Gedanken an Steuern, Formulare etc. weit weg. Das Steueramt handelt jedoch schnell und kann aus rechtlichen Gründen nur bedingt auf die emotionale Situation der Hinterbliebenen eingehen. Folglich ist es durchaus üblich, dass die Hinterbliebenen (Ehepartner, Kinder etc.) innert wenigen Tagen nach dem Todesfall die unterjährigen Steuerformulare erhalten.

Die Steuererklärung des Erblassers ist vom 01. Januar des laufenden Jahres bis zum Todeszeitpunkt auszufüllen. Da sich diese Periode nicht auf ein ordentliches Steuerjahr stützt, spricht man von einer unterjährigen Steuerperiode. Im Falle eines Ehepaars ist bis zum Todeszeitpunkt eine gemeinsame Steuererklärung auszufüllen und für den Rest des Jahres eine weitere Steuererklärung nur des Hinterbliebenen. Die Steuern werden anteilsmässig pro Steuerperiode berechnet.

Die Erben bilden ab dem Todeszeitpunkt eine Gemeinschaft, welche durch eine Erbenbescheinigung des Zivilstandsamts bestätigt wird. Mit dem Tode einer Person erwerben die gesetzlichen oder testamentarischen Erben grundsätzlich deren Rechte und Pflichten (ZGB Art. 560). Die Haftung insbesondere bei Schulden kann einschneidende Konsequenzen für die Betroffenen haben, sodass diese die Möglichkeit haben, das Erbe auszuschlagen.

Ab dem Todeszeitpunkt haben die Erben eine Frist von 3 Monaten, in welcher Sie das Erbe ausschlagen können. Ist man unsicher ob man das Erbe ausschlagen möchte oder nicht bzw. benötigt man weitere Informationen über den Vermögensstand des Erblassers, so kann man innerhalb 1 Monats nach dem Todesfall das Begehren um Erstellung eines öffentlichen Inventars stellen. Wird das Erbe später unter dem öffentlichen Inventar angenommen, so haften die Betroffenen grundsätzlich nur für die aus dem Inventar hervorgehenden Schulden.

Wurde das Erbe angenommen benötigt die Verteilung des Erbes eine gewisse Zeit. Erstreckt sich diese Zeitspanne über das Jahresende hinaus, so ist in der Steuererklärung der Erben ihr Anteil an der Erbmasse inkl. den erzielten Erträgen zu deklarieren und entsprechend zu versteuern. Die Erbmasse setzt sich aus dem Vermögen des Erblassers zusammen, wobei die Todesfallkosten aus dem unverteilten Erbe bezahlt und im Steuerinventar aufgelistet werden können.

Erhalten die Erben im Rahmen der Erbteilung Kenntnis von nicht deklariertem Vermögen (Steuerhinterziehung des Erblassers) so werden die Erben diesbezüglich gesondert behandelt. Die Erben können eine straflose Selbstanzeige einreichen und erhalten eine vereinfachte Erben-Nachbesteuerung (nur für die letzten 3 Jahre vor dem Todesjahr). Basis für dieses vereinfachte Verfahren ist die Mithilfe zur Erstellung eines vollständigen und genauen Nachlassinventars.

Ein Todesfall ist oft von Emotionen, Trauer, Verzweiflung und Ängsten geprägt. Dennoch sind wichtige Entscheidungen und Formalitäten zu erledigen, welche teilweise massive Auswirkungen auf die Hinterbliebenen haben können.

Wir empfehlen Ihnen daher, Unterstützung anzunehmen und wichtige Entscheidungen mit neutralen Fachpersonen zu besprechen. Möchten Sie für sich selber alle möglichen Vorkehrungen treffen um Unklarheiten, Streitigkeiten unter den Erben etc. vorzubeugen, so stehen wir Ihnen als Willensvollstrecker jederzeit gerne zur Seite.

Treuhand, Buchhaltung, Immobilien, Steuern

Veröffentlicht am 02.05.2018
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein grosser Schritt für unser Unternehmen.

Wir setzen auf die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und freuen uns daher, Ihnen nach dem 3-jährigen Bestehen die Umwandlung der bisherigen Einzelfirma Zanuco Treuhand in die Aktiengesellschaft Zanuco Treuhand AG mitzuteilen.

Wie bisher sind wir an den Standorten der Region Zug (Cham) sowie der Region Zürichsee (Freienbach) tätig und setzen uns auch weiterhin mit unserem Wissen und unserer Erfahrung bestmöglich ein.

Planen auch Sie mit Ihrem Unternehmen den Schritt in die Zukunft, so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Steuerberater, Immobilien & Treuhanddienstleistungen in Zug - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 03.01.2018
Das neue Jahr 2018 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 1.1.2018 in Kraft getreten sind und worauf Sie achten sollten.

Sozialversicherungen

Die Sozialversicherungsbeiträge bleiben unverändert bei folgenden Werten bestehen:

Die Grenze beim maximal versicherten Verdienst bleibt ebenfalls unverändert auf CHF 148’200 Bruttojahreslohnsumme bestehen. Dies bedeutet, dass auf Lohnsummen bis CHF 148’200 jeweils Beiträge in der Höhe von 2.2% (AG und AN) zu leisten sind und für Lohnsummenanteile ab CHF 148’201 zusätzlich 1% (AG und AN).

Für Selbständigerwerbende  wurden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen, sodass der Beitragssatz an die AHV/IV/EO bei 9.65% festgesetzt bleibt. Für Jahreseinkommen unter CHF 9’400 wird der Mindestbeitrag von CHF 478 erhoben. Daraus ergibt sich folgende Abrechnungsübersicht:

Veränderung Mehrwertsteuer

Folgende MwSt-Sätze sind ab 01. Januar 2018 gültig:

  • 7.7% Normalsatz
  • 2.5% reduzierter Steuersatz (z.B. für Bücher)
  • 3.7% Sondersatz für Beherbergungsdienstleistungen

Die Saldosteuersätze wurden ebenfalls angepasst, die neuen Sätze pro Branche finden Sie hier.

Zudem ist neu der weltweite Umsatz für die Begründung der Steuerpflicht massgebend. Alle Unternehmen, die entweder in der Schweiz ansässig sind oder Leistungen in der Schweiz erbringen und im In- und Ausland pro Jahr mindestens 100‘000 Franken Umsatz aus nicht von der Steuer ausgenommenen Leistungen erzielen, werden ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch mehrwertsteuerpflichtig.


CHF 200-Banknote

Nach der neuen 50-, 20- und 10-Franken-Note gelangt in diesem Jahr auch die neue 200er-Note in Umlauf. Gemäss der Schweizerischen Nationalbank wird die neue Note erstmals im Herbst 2018 ausgegeben.


Adoption von Stiefkindern

Paare in eingetragener Partnerschaft sowie im Konkubinat lebende Personen können neu die Kinder des/der Partner/in adoptieren (bisher nur für verheiratete Personen möglich). Die adoptionswillige Person muss ein Mindestalter von 28 (bisher 35) aufweisen sowie die Mindestdauer der Beziehung der Erziehungsberechtigten beträgt neu 3 Jahre (bisher 5 Jahre).

Das Adoptionsgeheimnis wird insoweit entschärft, sodass die leiblichen Eltern die Personalien ihres Kindes erfahren dürfen sofern das volljährige Kind zustimmt oder bei Minderjährigen die Adoptiveltern zustimmen. Zudem können Adoptivkinder neu nicht nur Informationen zu ihren leiblichen Eltern sondern auch zu ihren Geschwistern erfahren, sofern diese der Bekanntgabe zustimmen.


Steuern

Verfolgt ein Verein oder eine juristische Person einen ideellen Zweck (z.B. Sportclub) so sind diese neu von der direkten Bundessteuer befreit, wenn ihr jährlicher Gewinn weniger als CHF 20’000 beträgt. Die Freigrenze bei den kantonalen Steuern ist in jedem Kanton individuell geregelt.


Fazit

Auf das neue Jahr 2018 wurden moderate, aber dennoch wichtige Anpassungen seitens des Gesetzgebers vorgenommen. Einige sind gut verständlich, andere bedürfen zur Umsetzung konkreteres Fachwissen.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Rechnungswesen & Buchhaltung für Zürcher Unternehmen - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 28.09.2017
Vermögen im Ausland (Bankkonten und Liegenschaften) müssen auch in der Schweiz bei der Steuererklärung deklariert werden. Wir zeigen die gesetzlichen Vorgaben und die Möglichkeiten der straflosen Selbstanzeige auf.

Das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA-Gesetz) ist seit dem 01.01.2017 in Kraft und hat für viele grosse Auswirkungen zu Folge.

Innerhalb der Schweiz trägt dieses Gesetz keine Gültigkeit, sondern betrifft ausschliesslich Personen die in der Schweiz wohnen und im Ausland Vermögenswerte halten oder umgekehrt. Geregelt wird der automatische Informationsaustausch zwischen der Schweiz und einem Partnerstaat. Aktuell sind 38 Staaten und Territorien als Partnerstaat definiert, wobei die Zahl noch weiter ansteigen wird. Prognostiziert sind per 2018  41 weitere neue Mitgliedstaaten wie z.B. China, Russland, Südafrika etc.

Auf der Grafik im Bild rechts fehlt die USA, da der Informationsaustausch zwischen der Schweiz und der USA nicht dem AIA-Gesetz unterliegen, sondern im separaten Fatca-Abkommen geregelt wird. Die auszutauschenden Informationen sind jedoch ähnlich.

Mit dem AIA-Gesetz wurde festgelegt, dass die Banken und Finanzinstitute den Steuerämtern Daten ihrer Kunden (Private und Firmen) mitteilen müssen. Diese Daten beinhalten die Personalien der Kontoinhaber, der Kontostand, Informationen zu Kapitaleinkünften wie Zinsen, Dividenden und Erlöse aus Aktienverkäufen.

Wurde solches Vermögen bisher in der Schweizer Steuererklärung nicht deklariert besteht die Möglichkeit einer straflosen Selbstanzeige. Die Meldung bleibt indes nur straffrei, wenn die Anzeige aus eigenem Antrieb erfolgt und die Behörden noch nicht über andere Wege von diesen Vermögenswerten erfahren haben. Eine straflose Selbstanzeige ist zudem nur einmalig möglich.

Die Kantone der Schweiz haben die Frist zur möglichen straflosen Selbstanzeige individuell festgelegt z.B.:

Bei Liegenschaften kann es indes verwirrend sein, wieso diese in der Schweiz deklariert werden müssen obwohl unbewegliches Vermögen im Ausland besteuert wird. Die Erklärung zeigt die Grundzüge des Schweizer Steuerrechts auf, wonach alle weltweiten Vermögenswerte zu deklarieren sind. Diese im Ausland besteuerten Werte werden in der Schweizer Steuerveranlagung zwar ausgeschieden, definieren jedoch das satzbestimmende Einkommen bzw. Vermögen mit. So wird auf die ausländische Liegenschaft selber keine Steuer erhoben, jedoch erhöht sich für das Schweizer Vermögen der entsprechende Basistarif.

Wir empfehlen indes, mit sämtlichen Altlasten aufzuräumen und bisher nicht deklariertes Vermögen straffrei zur Nachdeklaration anzumelden.

Das passiert wenn Sie als Steuersünder gebüsst werden:

  • Bei einer einmaligen straflosen Selbstanzeige werden Nachsteuern auf die „hinterzogenen“ Steuern fällig (bis max. 10 Jahre zuzüglich Zinsen).
  • Für jede weitere Selbstanzeige wird zusätzlich eine Busse fällig, welche 1/5 des hinterzogenen Steuerbetrages beträgt.
  • Werden die Steuerbehörden von sich aus auf nicht deklarierte Vermögenswerte aufmerksam, so fallen nebst den Nachsteuern noch eine Busse in derselben Höhe sowie Verfahrenskosten an.

Haben Sie bisher nicht deklarierte Vermögenswerte und wünschen Begleitung bei der erstmaligen Deklaration bzw. der straflosen Selbstanzeige, so stehen wir Ihnen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Immobilien Beratung & Treuhanddienstleistungen in Zürich - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 09.05.2017
Eingabefrist für Prämienverbilligung im Kanton Schwyz: 30. September 2017

Die Krankenkassen erheben ihre Prämien ohne Rücksicht auf das Einkommen und das Vermögen. Dies kann zu einer grossen finanziellen Belastung der Versicherten führen. Hier können die kantonalen Prämienverbilligungen helfen.

Gemäss Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) müssen die Prämienverbilligungen seit Januar 2014 immer direkt an die Krankenkasse ausbezahlt werden. Die Krankenkassen bringen dann die Prämienverbilligung direkt bei der Prämienrechnung in Abzug.

Der Versand der Antragsformulare für die Prämienverbilligung 2018 an die voraussichtlich bezugsberechtigten Personen im Kanton Schwyz ist erfolgt. Haben Sie kein Antragsformular erhalten, so steht dieses untenstehend online zur Verfügung. Kantonal gibt es beim Versand und der Eingabefrist Unterschiede.

Bitte beachten Sie die im Kanton Schwyz zwingende Eingabefrist am 30. September 2017. Werden Anträge nach diesem Datum eingereicht, werden diese von der zuständigen Ausgleichskasse nicht mehr bearbeitet.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Einreichung, so stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Treuhand Dienstleistungen & Steuerberater in Zug - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 07.02.2017

Sie möchten für die Bearbeitung Ihrer Steuererklärung professionelle Unterstützung eines Experten in Anspruch nehmen und dennoch möglichst wenig Aufwand haben, die Unterlagen schnell sowie unabhängig von Büroöffnungszeiten online einreichen? Noch nie war es so einfach, die Steuererklärung von Ihrer Pendenzenliste zu streichen.

weitere Informationen finden Sie hier.