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Steuerberater, Immobilien & Treuhanddienstleistungen in Zug - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 03.01.2018
Das neue Jahr 2018 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 1.1.2018 in Kraft getreten sind und worauf Sie achten sollten.

Sozialversicherungen

Die Sozialversicherungsbeiträge bleiben unverändert bei folgenden Werten bestehen:

Die Grenze beim maximal versicherten Verdienst bleibt ebenfalls unverändert auf CHF 148’200 Bruttojahreslohnsumme bestehen. Dies bedeutet, dass auf Lohnsummen bis CHF 148’200 jeweils Beiträge in der Höhe von 2.2% (AG und AN) zu leisten sind und für Lohnsummenanteile ab CHF 148’201 zusätzlich 1% (AG und AN).

Für Selbständigerwerbende  wurden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen, sodass der Beitragssatz an die AHV/IV/EO bei 9.65% festgesetzt bleibt. Für Jahreseinkommen unter CHF 9’400 wird der Mindestbeitrag von CHF 478 erhoben. Daraus ergibt sich folgende Abrechnungsübersicht:

Veränderung Mehrwertsteuer

Folgende MwSt-Sätze sind ab 01. Januar 2018 gültig:

  • 7.7% Normalsatz
  • 2.5% reduzierter Steuersatz (z.B. für Bücher)
  • 3.7% Sondersatz für Beherbergungsdienstleistungen

Die Saldosteuersätze wurden ebenfalls angepasst, die neuen Sätze pro Branche finden Sie hier.

Zudem ist neu der weltweite Umsatz für die Begründung der Steuerpflicht massgebend. Alle Unternehmen, die entweder in der Schweiz ansässig sind oder Leistungen in der Schweiz erbringen und im In- und Ausland pro Jahr mindestens 100‘000 Franken Umsatz aus nicht von der Steuer ausgenommenen Leistungen erzielen, werden ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch mehrwertsteuerpflichtig.


CHF 200-Banknote

Nach der neuen 50-, 20- und 10-Franken-Note gelangt in diesem Jahr auch die neue 200er-Note in Umlauf. Gemäss der Schweizerischen Nationalbank wird die neue Note erstmals im Herbst 2018 ausgegeben.


Adoption von Stiefkindern

Paare in eingetragener Partnerschaft sowie im Konkubinat lebende Personen können neu die Kinder des/der Partner/in adoptieren (bisher nur für verheiratete Personen möglich). Die adoptionswillige Person muss ein Mindestalter von 28 (bisher 35) aufweisen sowie die Mindestdauer der Beziehung der Erziehungsberechtigten beträgt neu 3 Jahre (bisher 5 Jahre).

Das Adoptionsgeheimnis wird insoweit entschärft, sodass die leiblichen Eltern die Personalien ihres Kindes erfahren dürfen sofern das volljährige Kind zustimmt oder bei Minderjährigen die Adoptiveltern zustimmen. Zudem können Adoptivkinder neu nicht nur Informationen zu ihren leiblichen Eltern sondern auch zu ihren Geschwistern erfahren, sofern diese der Bekanntgabe zustimmen.


Steuern

Verfolgt ein Verein oder eine juristische Person einen ideellen Zweck (z.B. Sportclub) so sind diese neu von der direkten Bundessteuer befreit, wenn ihr jährlicher Gewinn weniger als CHF 20’000 beträgt. Die Freigrenze bei den kantonalen Steuern ist in jedem Kanton individuell geregelt.


Fazit

Auf das neue Jahr 2018 wurden moderate, aber dennoch wichtige Anpassungen seitens des Gesetzgebers vorgenommen. Einige sind gut verständlich, andere bedürfen zur Umsetzung konkreteres Fachwissen.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Immobilien Beratung & Treuhanddienstleistungen in Zürich - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 03.01.2017
Das neue Jahr 2017 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 1.1.2017 in Kraft getreten sind und worauf Sie achten sollten.

Sozialversicherungen

Die Sozialversicherungsbeiträge bleiben unverändert bei folgenden Werten bestehen:

Die Grenze beim maximal versicherten Verdienst bleibt ebenfalls unverändert auf CHF 148’200 Bruttojahreslohnsumme bestehen. Dies bedeutet, dass auf Lohnsummen bis CHF 148’200 jeweils Beiträge in der Höhe von 2.2% (AG und AN) zu leisten sind und für Lohnsummenanteile ab CHF 148’201 zusätzlich 1% (AG und AN).

Für Selbständigerwerbende  wurden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen, sodass der Beitragssatz an die AHV/IV/EO bei 9.65% festgesetzt bleibt. Für Jahreseinkommen unter CHF 9’400 wird der Mindestbeitrag von CHF 478 erhoben. Daraus ergibt sich folgende Abrechnungsübersicht:

Unfallversicherung

Seit dem neuen Jahr werden Arbeitnehmende welche kurz vor Antritt einer Arbeitsstelle verunfallen, besser geschützt. Mit dem revidierten Unfallversicherungsgesetz sind neu auch Personen versichert, die einen gültigen Arbeitsvertrag besitzen, aber die Stelle noch nicht angetreten haben.


CHF 20-Banknote

Nach der neuen 50-Franken-Note gelangt in diesem Jahr auch die neue 20er-Note in Umlauf. Gemäss der Schweizerischen Nationalbank wird die neue Note erstmals am 17. Mai 2017 ausgegeben.


analoge Telefonie

Sei es in Ihrem Zuhause, im Büro oder im Lift Ihrer Liegenschaft – ab Ende des Jahres 2017 wird die analoge Telefonleitung von Swisscom abgestellt. Bis dahin muss zwingend auf die digitale Technologie umgestellt werden.

Steuern

Mit der Annahme der FABI-Initiative vom 9. Februar 2014 wurde nicht nur über die erweiterte Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs abgestimmt, sondern auch eine Begrenzung des Fahrkostenabzugs festgelegt. Dieser beträgt für das Steuerjahr 2017 CHF 3’000 pro Jahr auf Bundesebene. Beim Abzug für Autofahrkosten entspricht dies einer Begrenzung auf rund 20 km Arbeitsweg bzw. rund 10 km einfache Wegstrecke. Diese Begrenzung ist vorderhand bei der direkten Bundessteuer festgelegt. Auf kantonaler Ebene ist jeder Kanton frei, eine solche Grenze einzuführen und auch über deren Höhe zu bestimmen.

Bei den Aus- und Weiterbildungskosten wurde bisher nur ein Abzug gewährt, wenn diese Kosten mit dem angestammten Beruf in Zusammenhang standen. Neu werden auch Kosten zugelassen, wenn sie nicht direkt mit dem angestammten Beruf referieren, sofern der absolvierte Bildungslehrgang für die berufliche Tätigkeit nützlich ist oder dazu befähigt, einen bestimmten Beruf auszuüben und die Kosten den jährlichen Betrag von CHF 12’000 nicht übersteigen. Dies bedeutet z.B. dass ein Bäcker die Kosten für seine Weiterbildung als Lebensmitteltechnologe neu in Abzug bringen kann.

Die Schweiz und die EU sowie weitere Staaten haben Abkommen zur Einführung des automatischen Datenaustausches in Steuersache unterzeichnet mit dem Ziel die Steuerhinterziehung international zu gekämpfen. Die gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung sind am 1. Januar 2017 in Kraft getreten, so dass nun sämtliche Daten gesammelt werden und ab dem nächsten Jahr 2018 ein erster Datenaustausch erfolgen wird.

Wir empfehlen Ihnen daher, nicht deklariertes, ausländisches Einkommen und Vermögenswerte z.B. Bankkonten, Liegenschaften etc. baldmöglichst korrekt anzumelden. Unter gewissen Voraussetzungen kann dies zurzeit noch straflos mittels einer Selbstanzeige erfolgen.


Fazit

Auf das neue Jahr 2017 wurden moderate, aber dennoch wichtige Anpassungen seitens des Gesetzgebers vorgenommen. Einige sind gut verständlich, andere bedürfen zur Umsetzung konkreteres Fachwissen.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.