Beiträge

Es ist von grundlegender Bedeutung,

jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor. (Sir Peter Ustinov)

Ein interessanter Spruch der zu jedem Lebensjahr wie auch zu jedem Steuerjahr unglaublich gut passt. Die Steuererklärungsformulare der natürlichen Personen sind verschickt und die Fristen zur Einreichung festgesetzt. Es ist also höchste Zeit, sich mit dem Thema Steuererklärung auseinander zu setzen.


Über die gesetzlichen und auch steuerlichen Änderungen per 01.01.2020 haben wir im vergangenen Beitrag bereits berichtet.


Einreichefristen (Verlängerung vor Ablauffrist einreichen)

Kanton Zug           30. April 2020   Fristverlängerung in Zug beantragen

Kanton Schwyz     31. März 2020   Fristverlängerung in Schwyz beantragen

Kanton Zürich      31. März 2020    Fristverlängerung in Zürich beantragen

Kanton Luzern     31. März 2020    Fristverlängerung in Luzern beantragen

Kanton St. Gallen 31. März 2020   Fristverlängerung in St. Gallen beantragen

Hier finden Sie eine Übersicht der Fristen aus der ganzen Schweiz.


Tipps und Tricks

Wir freuen uns, wenn wir die Steuerrechnung unserer Kunden optimieren können.

Wussten Sie z.B., dass…

Ausgaben für Brillen, Kontaktlinsen und von der Krankenkasse nicht getragene Kosten in der Steuererklärung in Abzug gebracht werden können?

… Beteiligungen an unverteilten Erbschaften im Todesjahr des Erblassers zu deklarieren sind (sowohl das Vermögen wie auch die Schulden)?

… ausstehende Rechnungen per 31.12. (z.B. Kreditkarten) als Schuld aufgeführt werden können und sich dadurch das steuerbare Vermögen reduziert?

Das Potential an möglichen Steueroptimierungen ist gross, bedarf teilweise jedoch erweitertes Fachwissen.


Möchten Sie die Steuererklärung durch uns ausfüllen lassen,

so benötigen wir folgende Dokumente mit den entsprechenden Unterlagen:


Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Rechnungswesen & Buchhaltung für Zürcher Unternehmen - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 28.09.2017
Vermögen im Ausland (Bankkonten und Liegenschaften) müssen auch in der Schweiz bei der Steuererklärung deklariert werden. Wir zeigen die gesetzlichen Vorgaben und die Möglichkeiten der straflosen Selbstanzeige auf.

Das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA-Gesetz) ist seit dem 01.01.2017 in Kraft und hat für viele grosse Auswirkungen zu Folge.

Innerhalb der Schweiz trägt dieses Gesetz keine Gültigkeit, sondern betrifft ausschliesslich Personen die in der Schweiz wohnen und im Ausland Vermögenswerte halten oder umgekehrt. Geregelt wird der automatische Informationsaustausch zwischen der Schweiz und einem Partnerstaat. Aktuell sind 38 Staaten und Territorien als Partnerstaat definiert, wobei die Zahl noch weiter ansteigen wird. Prognostiziert sind per 2018  41 weitere neue Mitgliedstaaten wie z.B. China, Russland, Südafrika etc.

Auf der Grafik im Bild rechts fehlt die USA, da der Informationsaustausch zwischen der Schweiz und der USA nicht dem AIA-Gesetz unterliegen, sondern im separaten Fatca-Abkommen geregelt wird. Die auszutauschenden Informationen sind jedoch ähnlich.

Mit dem AIA-Gesetz wurde festgelegt, dass die Banken und Finanzinstitute den Steuerämtern Daten ihrer Kunden (Private und Firmen) mitteilen müssen. Diese Daten beinhalten die Personalien der Kontoinhaber, der Kontostand, Informationen zu Kapitaleinkünften wie Zinsen, Dividenden und Erlöse aus Aktienverkäufen.

Wurde solches Vermögen bisher in der Schweizer Steuererklärung nicht deklariert besteht die Möglichkeit einer straflosen Selbstanzeige. Die Meldung bleibt indes nur straffrei, wenn die Anzeige aus eigenem Antrieb erfolgt und die Behörden noch nicht über andere Wege von diesen Vermögenswerten erfahren haben. Eine straflose Selbstanzeige ist zudem nur einmalig möglich.

Die Kantone der Schweiz haben die Frist zur möglichen straflosen Selbstanzeige individuell festgelegt z.B.:

Bei Liegenschaften kann es indes verwirrend sein, wieso diese in der Schweiz deklariert werden müssen obwohl unbewegliches Vermögen im Ausland besteuert wird. Die Erklärung zeigt die Grundzüge des Schweizer Steuerrechts auf, wonach alle weltweiten Vermögenswerte zu deklarieren sind. Diese im Ausland besteuerten Werte werden in der Schweizer Steuerveranlagung zwar ausgeschieden, definieren jedoch das satzbestimmende Einkommen bzw. Vermögen mit. So wird auf die ausländische Liegenschaft selber keine Steuer erhoben, jedoch erhöht sich für das Schweizer Vermögen der entsprechende Basistarif.

Wir empfehlen indes, mit sämtlichen Altlasten aufzuräumen und bisher nicht deklariertes Vermögen straffrei zur Nachdeklaration anzumelden.

Das passiert wenn Sie als Steuersünder gebüsst werden:

  • Bei einer einmaligen straflosen Selbstanzeige werden Nachsteuern auf die „hinterzogenen“ Steuern fällig (bis max. 10 Jahre zuzüglich Zinsen).
  • Für jede weitere Selbstanzeige wird zusätzlich eine Busse fällig, welche 1/5 des hinterzogenen Steuerbetrages beträgt.
  • Werden die Steuerbehörden von sich aus auf nicht deklarierte Vermögenswerte aufmerksam, so fallen nebst den Nachsteuern noch eine Busse in derselben Höhe sowie Verfahrenskosten an.

Haben Sie bisher nicht deklarierte Vermögenswerte und wünschen Begleitung bei der erstmaligen Deklaration bzw. der straflosen Selbstanzeige, so stehen wir Ihnen mit unserem Wissen und unserer Erfahrung jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Immobilien Beratung & Treuhanddienstleistungen in Zürich - Zanuco Treuhand

Veröffentlicht am 03.01.2017
Das neue Jahr 2017 ist noch ganz frisch und es bieten sich nun mehr als 360 Tage Zeit, Vorsätze anzugehen und Wünsche umzusetzen. Gerne zeigen wir Ihnen mit diesem Beitrag auf, welche gesetzlichen Änderungen per 1.1.2017 in Kraft getreten sind und worauf Sie achten sollten.

Sozialversicherungen

Die Sozialversicherungsbeiträge bleiben unverändert bei folgenden Werten bestehen:

Die Grenze beim maximal versicherten Verdienst bleibt ebenfalls unverändert auf CHF 148’200 Bruttojahreslohnsumme bestehen. Dies bedeutet, dass auf Lohnsummen bis CHF 148’200 jeweils Beiträge in der Höhe von 2.2% (AG und AN) zu leisten sind und für Lohnsummenanteile ab CHF 148’201 zusätzlich 1% (AG und AN).

Für Selbständigerwerbende  wurden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen, sodass der Beitragssatz an die AHV/IV/EO bei 9.65% festgesetzt bleibt. Für Jahreseinkommen unter CHF 9’400 wird der Mindestbeitrag von CHF 478 erhoben. Daraus ergibt sich folgende Abrechnungsübersicht:

Unfallversicherung

Seit dem neuen Jahr werden Arbeitnehmende welche kurz vor Antritt einer Arbeitsstelle verunfallen, besser geschützt. Mit dem revidierten Unfallversicherungsgesetz sind neu auch Personen versichert, die einen gültigen Arbeitsvertrag besitzen, aber die Stelle noch nicht angetreten haben.


CHF 20-Banknote

Nach der neuen 50-Franken-Note gelangt in diesem Jahr auch die neue 20er-Note in Umlauf. Gemäss der Schweizerischen Nationalbank wird die neue Note erstmals am 17. Mai 2017 ausgegeben.


analoge Telefonie

Sei es in Ihrem Zuhause, im Büro oder im Lift Ihrer Liegenschaft – ab Ende des Jahres 2017 wird die analoge Telefonleitung von Swisscom abgestellt. Bis dahin muss zwingend auf die digitale Technologie umgestellt werden.

Steuern

Mit der Annahme der FABI-Initiative vom 9. Februar 2014 wurde nicht nur über die erweiterte Finanzierung des Öffentlichen Verkehrs abgestimmt, sondern auch eine Begrenzung des Fahrkostenabzugs festgelegt. Dieser beträgt für das Steuerjahr 2017 CHF 3’000 pro Jahr auf Bundesebene. Beim Abzug für Autofahrkosten entspricht dies einer Begrenzung auf rund 20 km Arbeitsweg bzw. rund 10 km einfache Wegstrecke. Diese Begrenzung ist vorderhand bei der direkten Bundessteuer festgelegt. Auf kantonaler Ebene ist jeder Kanton frei, eine solche Grenze einzuführen und auch über deren Höhe zu bestimmen.

Bei den Aus- und Weiterbildungskosten wurde bisher nur ein Abzug gewährt, wenn diese Kosten mit dem angestammten Beruf in Zusammenhang standen. Neu werden auch Kosten zugelassen, wenn sie nicht direkt mit dem angestammten Beruf referieren, sofern der absolvierte Bildungslehrgang für die berufliche Tätigkeit nützlich ist oder dazu befähigt, einen bestimmten Beruf auszuüben und die Kosten den jährlichen Betrag von CHF 12’000 nicht übersteigen. Dies bedeutet z.B. dass ein Bäcker die Kosten für seine Weiterbildung als Lebensmitteltechnologe neu in Abzug bringen kann.

Die Schweiz und die EU sowie weitere Staaten haben Abkommen zur Einführung des automatischen Datenaustausches in Steuersache unterzeichnet mit dem Ziel die Steuerhinterziehung international zu gekämpfen. Die gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung sind am 1. Januar 2017 in Kraft getreten, so dass nun sämtliche Daten gesammelt werden und ab dem nächsten Jahr 2018 ein erster Datenaustausch erfolgen wird.

Wir empfehlen Ihnen daher, nicht deklariertes, ausländisches Einkommen und Vermögenswerte z.B. Bankkonten, Liegenschaften etc. baldmöglichst korrekt anzumelden. Unter gewissen Voraussetzungen kann dies zurzeit noch straflos mittels einer Selbstanzeige erfolgen.


Fazit

Auf das neue Jahr 2017 wurden moderate, aber dennoch wichtige Anpassungen seitens des Gesetzgebers vorgenommen. Einige sind gut verständlich, andere bedürfen zur Umsetzung konkreteres Fachwissen.

Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.